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Oberlausitz - Wiege der Rassegeflügelzucht

Als Begründer der deutschen Rassegeflügelzucht gilt der Görlitzer Kaufmann Robert Oettel  (* 23. November 1798  † 14. März 1884). 


Görlitz, die wunderschöne Europastadt an der Grenze zu Polen in der Mitte Europas, liegt im Osten unseres Bezirksverbandes.
 
Oettel legte den Grundstein für die moderne Zucht durch folgende Leistungen:

  • Gründung des ersten Vereins in der Rassegeflügelzucht: Im Jahr 1852 gründete er in Görlitz den „Hühnerologischen Verein“, den weltweit ersten Geflügelzüchterverein.

  • Import neuer Rassen: Um 1850 gab es in Deutschland hauptsächlich leichte Landhühner. Oettel importierte erstmals asiatische Hühnerrassen, die eine größere Farben- und Formenvielfalt aufwiesen und ertragreicher waren.

  • Zuchtstandards: Er prägte den Leitsatz „Züchtet rein und züchtet echt“, der zur Basis für die Rassegeflügelzucht wurde.

Der Dresdner Bildhauer, Reinhard Schnauder, entwarf das Denkmal für Robert Oettel. Es steht heute im Park der Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn. 


Sein Geburtshaus in Görlitz befindet sich am Untermarkt 2. Zum 100-jährigen Bestehen, des von ihm am 18. Oktober 1852 gegründeten „Hühnerologischen Vereins Görlitz“, wurde eine Gedenktafel zu seinen Ehren an diesem Haus angebracht. 


Die Grabstelle Robert Oettels war lange Zeit unbekannt. Nach langen Recherchen des Görlitzer Vereins konnte am 7. April 2013 eine neue Grabplatte am Platz der Grablege Oettels errichtet werden.

 

 Robert Oettel 

 Logo des ersten hühnerologischen Vereins Robert Oettel 

 

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